CALCIUM SULFURICUM

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Calcium Sulfat

ALLGEMEINES

Die allgemeine Idee, die sich durch das Arzneimittelbild von Calcium sulfuricum zieht, ist die eines Organismus, der zur Bildung von Tumoren und Abszessen neigt. Es handelt sich um Abszesse, die nicht nur schlecht heilen, sondern auch reichlich eitern, und das über einen langen Zeitraum hinweg. Der charakteristische Zug dieses Mittels ist somit nicht in erster Linie die Neigung zur Abszeßbildung an sich, sondern vielmehr die Tatsache, dass ein offener Abszeß sehr langsam verheilt und fortwährend gelben Eiter absondert. Das Vorhandensein von Eiter, der einen Abfluß gefunden hat, ist typisch für dieses Mittel. Die Eiterung hält selbst dann noch an, wenn kein Infiltrat mehr vorhanden ist. Im Fall einer Entzündung erreicht der Organismus schnell ein Stadium der Eiterung.
Gute Erfahrungen brachte Calcium sulfuricum auch bei der Behandlung bösartiger Akne von Jugendlichen, und auch in Fällen von Hidradenitis suppurativa mit nachfolgender Narbenbildung. Bei dieser Art von chronischen Leiden gibt es jedoch einige schwere Fälle, die zur vollständigen Heilung mehr als ein Mittel benötigen. Bei Akne weisen beide Wangen eine häßliche, unebene Kruste auf, die aus eingetrocknetem Eiter, vermischt mit Blut und Serum, besteht. Die Eiterbildung ist so reichlich, dass der Patient den Eiter gar nicht schnell abwischen kann; kaum ist er beseitigt, bildet er sich schon wieder neu.
Calcium sulfuricum kann bei bösartigen Tumoren nützlich sein, nachdem Geschwürbildung eingesetzt hat, wobei sich viel Eiter bildet.
Laut Kennt kann dieses Mittel, "wenn es rechtzeitig gegeben wird, verhindern, dass eine bösartige Wucherung ihr gewöhnliches Ende nimmt", und selbst später kann es "ein ausgezeichnetes Palliativum sein".
Abszesse an Zähnen und Zahnfleisch (Wurzelspitzengranulome, Zahnfleischabszesse) mit eitrigen Absonderungen sind leicht in den Griff zu bekommen, selbst in hartnäckigen Fällen. Patient neigt generell stark zu rezidivierenden Zahn- und Zahnfleischabszessen.
Ein weiterer pathologischer Zustand, der bei diesem Mittel häufig vorkommt, ist die Bildung von Fisteln, insbesondere von perinatalen Fisteln mit schmerzhaften Abszessen. Dies ist auch in jüngster Zeit mehrfach bestätigt worden.
Vogt (AHZ, 1963) führt mehrere Fälle von eiternden Fisteln auf, die sich infolge von Injektions- oder Drainagewunden gebildet hatten und unter diesem Mittel auf Anhieb verschwanden.

Auf dieses Mittel weisen auch Eiterung in irgendeinem Organ oder Körperteil hin: eitrige Absonderung aus dem Ohr, z.B. Mittelohrentzündung, eitriger Nasenkatarrh, Lungentuberkulose mit viel schleimigem und eitrigem Auswurf, Mandelabszesse, eitrige Drüsen, eitrige Exsudationen in seröse Hohlräume (etwa Pleuraergüsse), tiefe eiternde Geschwüre auf der Cornea usw. Rezidivierende Abszesse der Haut oder irgendeines anderen Organs sind ein starker Hinweis.
Das Mittel ist außerdem bei Verbrennungen, Verbrühungen oder Frostbeulen angezeigt, wenn und sobald Eiterung auftritt.
Kurz: "Bei allen Beschwerden, bei denen der Eiterungsprozeß zu lange anhält und die Eiterung die Epithelgewebe angreift", sollte man Calcium sulfuricum in Betracht ziehen.

Allgemein ist der abgesonderte Eiter meist gelb, auch mit Blut vermischt, und oft dick und klumpig. Dieselben Eigenschaften haben meist auch die Absonderungen der Schleimhäute, etwa bei Husten, Gonorrhö, Fluor, Schnupfen usw.

Pathologische Veränderungen der Haut wie Milchschorf oder Kopfgrind bei Kindern; Ekzeme mit Krustenbildung, oft in Verbindung mit Drüsenschwellungen; Hauterkrankungen mit gelblichen, grünlichen oder bräunlichen Krusten; dicke, gelbe, eitrige Exsudate; Lupus vulgaris und Lupus erythematoides; Akne vulgaris; Pemphigus foliaceus. Zudem besteht eine Veranlagung zur Bildung verschiedener Arten von Tumoren: eingekapselte Tumoren, Fibromata und Fibroide; auch bösartige Tumoren wie Skirrhus. Fibröse Polypen der Schleimhäute.

Ein weiterer Wirkungsbereich von Calcium sulfuricum ist das Bindegewebe. Es ist schwach, aufgrund dieser Schwäche ist es anfällig für Entzündungen und Eiterung.

Auch der Bewegungsapparat ist häufig betroffen. Bei Beschwerden der Muskeln und Sehnen durch Anstrengung kann dieses Mittel von Nutzen sein. Wenn der Schmerz lange anhält und scheinbar angezeigte Arzneien nicht wirken. Auch nützlich bei Erkrankungen der Knochen, einschließlich Knochenkaries.

Es besteht eine Neigung zu Schwellungen und Geschwürbildung an Drüsen und Lymphknoten.

Epilepsie, epileptiforme und hysterische Krämpfe sind ebenfalls der Wirkung dieses Mittel zugänglich; Muskelzuckungen am ganzen Körper.

Die beste Methode, die Arznei zu erkennen, besteht in der Identifizierung ihrer psychischen Pathologie.


URSUBSTANZ

Systematik:


Synonyme:


Abkürzung in der Homöopathie: Calc-s.

PRÜFUNGEN

LEITSYMPTOME

Neigt zum Frieren, sich leicht zu erkälten, besonders bei Zugluft, Kälte oder nassem Wetter. Gleichzeitig ist Patient auffallend wärmeempfindlich. Bei Krupp oder ähnlichen Leiden ist ein starkes Verlangen, sich aufzudecken. Tatsächliche Besserung des Zustandes tritt bei frischer Luft ein. Wärme kann bestimmte Beschwerden auch bessern: so werden körperliche Schmerzen oft durch lokale Wärmeanwendungen gelindert. Gilt für Schmerzen von Fisteln und von akutem und chronischem Rheumatismus. Stehen verschlimmert die Schmerzen in den Gelenken. In Brust und Kopf heftige Blutwallungen, Hitzewellen, Pulsieren, manchmal bis in die Extremitäten. Trägheit, Mattigkeit, Schwäche und Müdigkeit kommen häufig vor. Den ganzen Tag sehr müde und benommen, könnte oft einschlafen. Müdigkeit und Unruhe, mit Traurigkeit. Zittrige Schwäche, verlangt nach Aufputschmitteln, um sie zu überwinden. Müdigkeit kann mit einer gewissen Steifheit und schmerzhaften Starre verbunden sein, besonders in den Muskeln der Extremitäten. Extreme Müdigkeit zwischen 10 und 12 Uhr; unerträgliche Abgespanntheit am Nachmittag, nach einem Mittagsschlag, keine Besserung. Große Erschöpfung nach dem Erwachen aus einem schrecklichen Traum. Patienten sehen oft sehr blaß aus und neigen zur Korpulenz. Calcium sulfuricum hat sich als besonders nützlich erwiesen, wo die Konstiution infolge von Alkohol ruiniert ist. Mangel an Reaktionsfähigkeit ist ebenso ein Merkmal.

SCHLÜSSELSYMPTOME nach BOGER

REGION

BINDEGEWEBE.

Drüsen.
Schleimhäute.
Knochen. Haut.


SCHLECHTER

Zugluft. Berührung.
Kälte. Nässe.
Zimmerwärme.


BESSER

Baden. Frische Luft. Essen.
Hitze (lokale). Entblößen.


Schneidende Schmerzen; (re.) Ovar. Eiterungsneigung. Eiter dick, gelb, klumpig, blutig. Katarrh. ABSZESS, absondernd; [Ohren; Zähne;] wiederkehrend (Pyrog.). Geschwüre, bösartig; die Hornhaut des Auges betreffend, tiefe. Fisteln. Reaktionsmangel.
In Eile. Dunkle, wachsartige Absonderung aus den Ohren. Rote, juckende Augenlider. Kinder mit blutigem Schnupfen, Diarrhoe oder Ekzem. Stuhl weiß belegt. Pyelitis (Berb.). Dicker, weißer Fluor. Erstickungsgefühl, mit Keuchen. Krupp. Kalter, übelriechender Fußschweiß. Haut will nicht heilen. Abneigung, sich zu bedecken, wenn kalt. Trockene Hitze nachts. Schwitzt leicht, < Husten. Fährt auf im Schlaf, wie Atemnot.

Verwandt: HEPAR SULFURIS

ÄTIOLOGIE

MODALITÄTEN

Verschlimmerung

  • Zugluft
  • Berührung
  • Kälte
  • Feuchtigkeit
  • Wärme (warme Räume, warme Umschläge, Bettwärme)
  • Anstrengung (körperlich oder geistige)

Besserung

  • Im Freien, durch frische Luft
  • Abdecken, Entblößen
  • Baden
  • lokale Wärme
  • Nach dem Essen

MIASMATIK

KLINISCHE INDIKATIONEN

GEISTES- UND GEMÜTSSYMPTOME

Bösartigkeit, Reizbarkeit und Eifersucht
Es ist kein einfaches Unterfangen, einen konstitutionellen Calcium sulfuricum-Patienten zu behandeln, und auch nicht leicht, die Arznei an den psychischen Charakteristika des Patienten zu erkennen.

Dieser Patient weiß nicht wie krank er ist und wird seinen Gemütszustand verbergen. Er spricht nicht darüber, die Informationen kommen nicht selben von Angehörigen.

Das wichtigste Merkmal der psychischen Pathologie ist, dass der Patient ein übersteigertes Gefühl der eigenen Wichtigkeit hat. Es besteht ein ausgeprägtes verborgenes Geltungsbedürfnis, das häufig traumatische Auswirkungen haben kann. Solche Menschen gehen mit der Erwartung durchs Leben, dass jeder anerkennen muss, wie nett und wie klug sie nicht sind, und daher verletzt es sie tief, wenn jemand es nicht gebührend zu schätzen weiß. Sie klagen und beschweren sich und gegen Groll gegen andere Menschen, wenn sie das Gefühl haben, dass diese sie nicht schätzen. Dies ist die zentrale Idee von Calcium sulfuricum.

Diese Vorstellung läßt sich auf die Seele übertragen, die verwundet worden ist und nicht blutet, sondern eitert. Es ist etwas faul im Inneren dieses Patienten, in ihm vollzieht sich ein Fäulnisprozeß. Das ICH ist verletzt worden und die Seele weint, aber nicht auf gesunde Art und Weise. Eine allgemeine Unzufriedenheit kommt zum Vorschein, mit mürrischer und störrischer Laune. Der Patient verabscheut das Leben und wird boshaft gegen andere. Er hat ein streitsüchtiges Wesen, und weil er erwartet, dass andere tun, was er sagt, fühlt er sich beleidigt und gekränkt, wenn dies nicht der Fall ist. Haß oder Verachtung überkommen ihn, nur weil andere nicht seiner Meinung sind. Er will nicht angesprochen werden, er hat eine Abneigung dagegen, Fragen zu beantworten, und gegen Gesellschaft überhaupt. Er verlegt sich aufs Lamentieren, weil er sich nicht gebührend anerkannt fühlt.
Diese Menschen sind schnell gereizt und geraten leicht in Zorn. Oft sind sie von sehr ungeduldiger und hitziger Wesensart, und sie scheinen immer in Eile zu sein. Große Reizbarkeit ist am späten Nachmittag und auch abends feststellbar. Ist der Patient seinen Ärger losgeworden, so gerät er in einem Zustand totaler Erschöpfung und großer Schwäche.
Eifersucht ist ein starker Aspekt von Calcium sulfuricum. In dieser Hinsicht ähnelt die Arznei LACHESIS und SALICYLICUM ACIDUM; eine bösartige Eifersucht ist allen drei Mitteln eigen. Reizbarkeit und Eifersucht können fast hysterische Ausmaße annehmen.

Stimmungsschwankungen kommen häufig vor, besonders nachmittags und abends. Manche Gemütszustände sind morgens schlimmer, mit Traurigkeit beim Erwachen, abends hingegen werden die Patienten heiter, sie machen sogar Späße und lachen laut heraus.
Die Arzneiprüfung hat für die Stimmungsschwankungen ein ganze Reihe an Zeitmodalitäten ergeben: "Gute Stimmung, am besten gegen 18 Uhr." Übergroße Fröhlichkeit am Nachmittag. Sehr niedergeschlagen am frühen Abend, dann etwas heiterer, dann wieder trübsinnig. Auch die umgekehrte Reihenfolge wurde beobachtet: "Große Unruhe am Nachmittag und Abend, traurig, mag nicht reden; verdrießlich; es verlangt ihn danach, zu weinen und elend, allein und unglücklich zu sein. Einigermaßen gutgelaunt am Morgen; die Stimmung ändert sich gegen 14 und 15 Uhr.

Die Art von weinerlicher Stimmung, die ein allgemeines Merkmal des Mittels ist, paart sich oft mit düsterer Melancholie. Manchmal läßt sich der Patient aus diesem Zustand herausreißen und in eine Unterhaltung einbeziehen. In anderen Fällen aber sitzt er da und grübelt, vertieft in eingebildetes Unglück ist apathisch und gleichgültig.

Der Calcium sulfuricum Mensch befindet sich in einem Zustand steter Besorgnis. Er leidet unter Anfällen extremer, bitterer Melancholie mit quälenden Befürchtungen, dass denen, die er liebt, etwas Schlimmes zustoßen könnte. Eine Vielzahl von Ängsten und Befürchtungen peinigt ihn: Angst um die Zukunft; Angst um sein Herz und seine Gesundheit im allgemeinen; Angst um sein Seelenheil; Furcht vor dem Tod; Furcht, dass ihn Unheil treffen könnte; wahnsinnig zu werden; vor Unglück. Angst und Furcht treten vor allem im Bett auf: abends oder in der Nacht, aber auch morgens beim Erwachen. Nachts sieht er Schreckenvisionen, wenn er versucht zu schlafen.

In der Fieberhitze verschlimmert sind Angst und Furcht ebenfalls stärker, und der Patient verzweifelt dann an seiner Genesung. Im Freien bessert sich dieser Zustand.

Der Intellekt wird träge. Besonders morgens beim Erwachen und dann wieder abends besteht ein Zustand von Benommenheit und Verwirrung, ein Zustand, der auch durch geistige Anstrengung hervorgerufen werden kann. Diese Menschen können einen plötzlichen Gedächtnisverlust erleiden, sie können sich kaum erinnern, was sie gerade tun wollten. Mitten im angestrengten Nachdenken können die Gedanken plötzlich vollkommen entschwinden. Verhaspelt sich beim Sprechen und setzt Worte an die falsche Stelle. Die Art von Benommenheit oder Verwirrung ist ebenfalls an der frischen Luft besser.

Zustände von geistiger Schwäche können auch von Gleichgültigkeit der Umgebung gegenüber, mit Abstumpfung der Sinne, Unfähigkeit Entscheidungen zu treffen, Unentschlossenheit und sehr viel Ängstlichkeit begleitet sein. Abneigung gegen geistige Betätigung, Trägheit und Müdigkeit, die manchmal verbunden mit Unruhe auftreten.

ALLGEMEINSYMPTOME

Kruppartiger Husten, morgens oder nur nach dem Erwachen; Ekzeme, die nicht heilen wollen; Abszesse an Zähnen und Zahnfleisch

Verlangen

Abneigungen

Abneigung gegen Fleisch;

CHARAKTERISTISCHE SYMPTOME (Schema Kopf zu Fuß)

Kopf

Schwindel morgens beim Aufstehen, kann gelegentlich abends erneut auftreten.
Schwindel mit tödlicher Übelkeit; bei schneller Bewegung des Kopfes.
Beim Gehen schwindlig im Kopf; zu gleicher Zeit eine Schwäche und Beklemmung vom Kopf bis hinunter zum Magen.
Schwindel mit Fallneigung; aber auch epileptischer Schwindel.

Morgens und abends auftretende Hitzewallungen im Kopf; an der Stirn und am Scheitel. Besserung: Kühlung des Kopfes, besonders am Scheitel; im Freien Blutandrang zum Gehirn tritt häufig auf, besonders abends und nachts; in einem warmen Zimmer; nach Stimulantien; beim Husten;
Der Kopf fühlt sich an wie zusammengeschnürt, eine Empfindung um den Kopf, als hätte man seinen Hut auf besonders die Stirn und der Hinterkopf. Schmerz oder Reißen um den Kopf herum, mit Übelkeit, beim Aufstehen vom Liegen; besser im Liegen. Aufstehen verursacht Pulsieren und verstärkt den Schmerz.
Periodische Kopfschmerzen setzen häufig morgens (beim Erwachen) oder abends (nach dem Abendessen) ein, und das Schmerzzentrum liegt oft in der Stirn. Periodische Migräne mit Übelkeit und Erbrechen.
Einige Causae des Kopfwehs: von Erschütterung (Stoß); durch Kaltwerden, aber durch kühle Luft gebessert; durch Erhitzung, schlimmer durch Erschütterung.
Fast alle Kopfschmerzen sind von Pulsieren begleitet. Krampfartiges pochendes Kopfweh, in der Stirnregion, morgens. Verschlimmert sich meist durch geistige Anstrengung, z.B. Lesen.
Weitere Modalitäten: Kopfschmerzen durch Hochschauen, beim Bewegen des Kopfes, durch Geräusch, im Stehen, beim Bücken, durch Sommerhitze, Reden, Waschen, kaltes Wetter; besser durch Druck.

Milchschorf mit eitriger Absonderung; mit gelben Eiterkrusten.
Pickel, Pusteln, harte Schwellungen, Ekzeme erscheinen auf der Kopfhaut, häufig mit Eiterungen und Grind- oder Krustenbildung, manchmal auch trockene Ekzeme. Betroffene Stellen können wund sein und manchmal brennen oder jucken. Starke Schuppenbildung und Tendenz zu Haarausfall.

Augen

Augenentzündung, mit Absonderung von dickem, gelbem Eiter;
schlimmer abends und nachts; besonders die Augenwinkel sind betroffen. Augen rot und heiß, trüb und rot.

Keratitis und Konjunktivitis phlyctaenularis, mit vergrößerten Halsdrüsen.
Eitrige Absonderung bei Ophthalmia neonatorum.

Bei Augenverletzungen durch Fremdkörper, wenn viel Eiter austrat und von Organismus nicht absorbiert werden konnte.

Tiefe Geschwüre auf der Hornhaut.
Fissuren der Augenwinkel.
Brennen in den inneren Augenwinkeln.
Schneidender Schmerz im Augapfel, mit Schmerzhaftigkeit, als wären die Augen in den Kopf eingesunken, mit Kopfweh.
Verklebte Lider am Morgen.
Zucken der Augen und Augenlider, zuweilen mit vorübergehender Blindheit.
Trüb- oder Nebelsehen.
Sieht einen Gegenstand nur zur Hälfte, spät abends.
Flimmern vor den Augen.
Ausfallen der Wimpern.

Ohren

Eiterabsonderung aus dem Mittelohr, der Eiter ist dick, mit Blut vermischt, übelriechend, kann von Schwerhörigkeit und Ohrgeräusche begleitet sein, wie Singen oder Klingen. Diese Symptome bestehen oft seit einer Scharlacherkrankung. Der Gehörgang kann mit Eiter gefüllt sein; Abszesse im Gehörgang sind eine wichtige Indikation für Calcium sulfuricum. Die Otorrhö kann, muss aber nicht von Schmerzen begleitet sein.
Tubenkatarrh. Mastoiditis.
Dunkelbraunes Ohrenschmalz; Ohrenschmerz besser, wenn es entfernt wird.
Die rechte Ohrspeicheldrüse ist wund; besser beim Gehen im Freien.
Pickel um das Ohr oder oben auf dem Ohr; empfindliche Schwellungen hinter den Ohren mit Eiterungstendenz.

Nase

Erkältet sich leicht und häufig, besonders durch Zugluft.
Schnupfen mit dickem, gelbem, klumpigem Sekret; oft eitrig und blutgestreift.
Kent merkt an, dass Calcium sulfuricum selbst hartnäckigste Fälle von Nasenkatarrh geheilt hat und dass die Fälle mit einseitigen Beschwerden am besten auf das Mittel angesprochen haben. Z.B.: Gelblicher Schleim aus dem linken Nasenloch mit Tränen des linken Auges.
Es gibt zwei wichtige Modalitäten für den Schnupfen und das Niesen.
- Erstens Besserung auch hier oft durch Aufenthalt im Freien.
Die Prüfungen ergaben Symptome wie:

  • Neigung zu Schnupfen und Niesen, verschwindet an der frischen Luft.
  • Sehr geringer Auswurf, im rechten Nasenloch.

- Zweitens übt Baden oder Waschen, besonders mit kaltem Wasser, einen starken Einfluß aus. Die Nasensekretion kann dadurch verursacht oder verschlimmert, aber auch gebessert werden.

  • Schnaubt immer gelblichen oder grünlichen Schleim aus der Nase, morgens nach dem Baden.
  • Wundmachender Schnupfen im Freien, verschwindet bald, im Haus und nach dem Waschen des Gesichtes mit kaltem Wasser. -> Letzteres Symptom zeigt, dass frische Luft auch verschlimmern kann.

Am Tage Stockschnupfen im linken Nasenloch, während das rechte weißen, wäßrigen Schleim in kleinen Mengen absondert; nachts ist es umgekehrt: das rechte Nasenloch ist zu, das linke läuft.
Wäßriger Schnupfen aus den vorderen Nasenöffnungen; die Choanen aber sind verstopft, man muss mit dem Mund atmen.
Blutiger Schnupfen bei Säuglingen. Nasenbluten im Schlaf und täglich beim Waschen des Gesichts.
Verlust des Geruchssinns. Karies des Nasenbeins.
Beben oder Kribbeln an der Nasenwurzel, erstreckt sich zu den Wangen.

Gesicht

Blasse und kränkliche Gesichtsfarbe, aber viele Ausschläge und auch häufiges Erröten.
Akne bildet aus Eiter und Serum. Pickel und Geschwürchen mit trockenen gelben Grinden, juckend. Pusteln; Herpes, Flechten; Furunkel an der Stirn; Ekzem; Lupus erythematoides. Viele Pickel unter dem Bart, die nach dem Kratzen bluten oder eine ölige, durchsichtige Substanz absondern.
Die Lippen können aufgesprungen sein, und gelbe, bläschenartige Geschwürchen zeigen sich dort, die bei Berührung brennend schmerzen.
Empfindungen von großer Hitze in Gesicht und Augen, aber objektiv sind die Teile kühl; großes Verlangen nach und Besserung durch frische Luft.
Schießende Nervenschmerzen in der rechten Gesichtshälfte.

Mund

Trockener, heißer Mund.
Geschwüre und Bläschen im Mund. Entzündung und Schwellung der Schleimhäute.
Wundheit an der Innenseite der Lippen, roh und brennend; am Gaumen, wie verbrannt, beim Mittagessen. Hinten an der Zunge gelblicher Belag, einer Lage halbgetrockneten gelblichen Lehms gleichend.
Schwellung und Entzündung der Zunge; wenn Eiterung einsetzt. Die geschwollene, steife Zunge macht das Sprechen schwierig.
Geschmack seifig, sauer, scharf oder bitter.
Calcium sulfuricum ist ein wichtiges Mittel bei Zahnfleischabszessen und Wurzelspitzengranulom.

Zähne:
Geschwollenes, wundes Zahnfleisch; es blutet beim Zähneputzen. Die Zahnschmerzen werden sehr viel schlimmer, wenn man leicht über das Zahnfleisch streicht.
Die Zähne sind empfindlich gegen kalte Luft und kaltes Wasser.

Innerer Hals

Margery Blackies zitiert dieses Mittel:
Ein großes Halsmittel. Charakteristisch ist, dass es in der Lage ist, Infektionen herauszutreiben. Der ganze Mund ist trocken. In der Regel sieht der Mund vorne völlig sauber aus. Öffnet der Patient jedoch den Mund etwas weiter, dann sieht man, dass der ganze hintere Bereich gelb belegt ist, mit einer Menge Sekret, das man nicht los wird. Patient hat Schmerzen beim Schlucken, Neigung zu Mandelvereiterung, und auch die Halslymphknoten werden schnell in Mitleidenschaft gezogen. Vollheits- und Erstickungsgefühl, recht oft eine Art Lufthunger, Durst auf kalte Getränke oder Verlangen nach Obst. Regelmäßig Verschlimmerung, wenn Heißes in den Hals gelangt ...

Einige Ergänzungen: Rachen und Hals geschwollen, rot, wund; Halsweh mit Vereiterung.
Dicker, gelber Schleim wird von den hinteren Nasenöffnungen in den Hals gezogen.
Pflockgefühl im Hals.
Tonsillitis mit eiterndem Peritonsillarabszeß.

Atemwege

Hartnäckige Heiserkeit, besser im Freien.
Gefühl von Staub im Kehlkopf.

Husten, mit eitrigem und stinkendem Sputum und auszehrendem Fieber. Krupp mit Erstickungsgefühl (Dabei bessert Aufdecken oder Entblößen, während HEPAR SULFURIS in derartigen Zuständen schon durch Herausstrecken der Hand unter der Bettdecke deutliche Verschlimmerung erfährt - laut Kent ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal der eng verwandten Mittel).

Empyem, (im Pleuraraum, besonders nach Thorakozentese). Eiterbildung in der Lunge oder den Pleurahöhlen. Eitriger, blutiger Auswurf. Katarrh mit dicker, klumpiger, weißlich-gelber oder eiterähnlicher Sekretion.

Reichliche Expektoration. Auswurf von durchsichtigem Schleim früh am Tag, gelblich von etwa 12 bis 15 Uhr, gegen Abend dann wieder durchsichtig.
Erschwertes Atmen: rasselnd und kurz; mit Giemen und Erstickungsanfällen, das Mittel kann daher bei Asthma angezeigt sein.
Asthma oder Husten mit hektischem Fieber; eitriges, blutiges Sputum. Asthmatischer Husten, kruppartig morgens beim Erwachen und nach der Mittagsruhe.
Viel Schleim in den Atemwegen, mit Roheits- und Schmerzempfindung; Katarrh, der dick, klumpig, weiß-gelb oder eiterartig ist.
Enger, kurzer Husten, der ein Kratzen im Hals und eine Spannungs- oder Streßempfindung in der Brust und Kopf hinterläßt.
Husten nach Baden; Husten oft besser in kalter Luft oder im Freien.
Bronchitis mit gelbem, gelblich-grünem oder blutvermischtem Auswurf.

Brust

Beklemmung und Rauheit der Brust; Brennen und Schwäche in der Brust.

Herz und Puls

Angst in der Herzgegend. Ängstliches Herzklopfen; nachts.

Abdomen

Heftige Schmerzen in der Lebergegend.
Krämpfe und Kolik in den Hypochondrien; den ganzen Tag, oder spät abends; nachts, nachdem er sich zur Ruhe gegeben hat, mit großer Unruhe.
Blähungen, mit Auftreibung und Kolik. Faulig riechende Blähungen, Blähungen und Aufstoßen nach dem Baden.
Große Kälte im Bauch, mit Auftreibung.
Scharfe, schneidende, schießende Kolik; nach Eiswasser; mit Kollern; mit trüben Augen.
Appendizitis.
Gefühl am Unterbauch, als ob die Haut zu eng wäre, mit Schmerzen.
Schmerzen in der rechten Beckenseite, gefolgt von Mattigkeit, Übelkeit und Magenschmerzen.

Magen

Gesteigerter Appetit und Durst, bis hin zum Heißhunger; oder der Appetit fehlt ganz. Essen bessert den Zustand im allgemeinen.
Verlangen: grünes, saures Obst und Gemüse; Tee und Wein; erfrischende Dinge, Salziges.
Abneigung gegen Fleisch, Milch und Kaffee.
Übelkeit: mit Schwindel; bei Kopfweh; mit Schmerzen im Becken.
Bitteres oder saures Aufstoßen, nachts;
Anfällig für Verdauungsstörungen, besonders nach dem Frühstück.
Schweregefühl im Magen und in der Brust morgens, besser nach dem Mittagessen.
Schmerzen im und am Magen: Krämpfe; ein einzelner, schneidender Kolikspasmus im Magen geht dem Stuhlgang voraus; Wundheitsschmerz; wandernde Schmerzen in Magen und Bauch; Schmerzen von Magen zur Leber; Kolik, vorübergehend gelindert durch Trinken kalten Wassers, mit Gefühl von Zusammenschnürung im Magen, gefolgt von Stuhlgang, danach viele Blähungen und Aufstoßen.

Äußerer Hals und Rücken

Schmerzhafte Steifheit an der Halsseite oder im Nacken.
Schwäche des Rückens, besonders in der Lendengegend.
Kent sagt, dass Calcium sulfuricum sich als wertvolles Mittel bei der Behandlung von Rückgratverkrümmungen in der Lendengegend erwiesen hat, die das Aufsetzen erschweren.
Schwäche des Kreuzes, nur spürbar in Rückenlage. Schwäche des Rückens mit Steifheit der Hände und geschwollenen Fingern.
Rückenschmerzen abends, nachdem der Patient sich zur Ruhe begeben hat, verursachen große Unruhe und Unbehagen.

Rektum, Anus und Stuhl

Calcium sulfuricum ist häufig bei schmerzenden oder schmerzlosen Abszessen um den Anus mit anhaltender Eiterabsonderung angezeigt. Auch Analfisteln sind eine wohlbestätigte Indikation.
Analprolaps.
Jucken und Ameisenlaufen im Rektum. Feuchtigkeit um den Anus, die Brennen und Jucken verursacht.
Druck auf den Darm, wie zum Stuhl, und Zusammenschnüren des Anus nach dem Frühstück.
Dem Stuhlgang können schneidende Kolikspasmen im Magen- oder Bauch vorausgehen.
Stühle mit starkem Tenesmus, mit wundmachender, beißender und brennender Empfindung am Anus während oder nach dem Stuhlgang. Große, harte Stühle, Tenesmus am Ende des Stuhlganges, mit krampfhaftem Schaudern während der Entleerung, beißend-brennenden Schmerz am Anus hinterlassend.
Chronische Verstopfung; schwierige, ungenügende Stühle.
Diarrhö: Morgen- oder Abenddurchfall; von Wetterwechsel oder nach Genuß von Ahornzucker; mit Absonderung von Eiter oder blutigem Eiter.
Bei Kindern mit Durchfall sehr nützlich, schlimmer, wenn sie noch so wenig gegessen haben, schmerzlos, unwillkürlich. Seit langem bestehende Diarrhö, Stühle von breiiger Konsistenz, belegte Zunge.
Dysenterie, wenn der Stuhl aus eiterartigem Schleim besteht; kann mit Blut vermischt sein.
Drängen zum Stuhl, morgens beim Erwachen; der erste Teil hart, der letzte Teil dünn.
Stühle von heller Farbe; unverdaut.

Harnorgane

Chronische Nephritis, mit starken Schmerzen in der Nierengegend Tag und Nacht, und reichlicher, schwächender Absonderung von Eiter mit Urin. Nephritis nach Scharlach.
Wertvolles Mittel für Blasenkatarrh, wenn reichlich gelber Eiter ausgeschieden wird.

Urin:
Harnröhrenabsonderungen: gelb, blutig, ob wie Nachtripper. Brennen in der Harnröhre beim Wasserlassen. Roter Harn bei hektischem Fieber.

Männliche Genitalien

Abszeß der Prostata.
Spermatorrhö bei Impotenz.
Unangenehme Empfindungen in den Genitalien: Schmerzen in den Hoden wie gequetscht oder sonstwie verletzt; Ziehen im Samenstrang und in den Hoden, mit fast unwiderstehlichen erotischen Phantasien und Begierden.
Hydrozele bei Jungen.

Weibliche Genitalien

Die Schamlippen sind wund, entzündet und eitern.
Fluor, dick, gelb und weiß, klumpig; blutig; brennend; wundmachend.
Fibroide Tumoren der Gebärmutter.
Geschwüre der Vulva; des Muttermundes.
Mastits, wenn Eiter sich zu bilden beginnt oder während der Eiterung; auch wenn nach ausgedehntem Stillen Eiter abgesondert wird.

Menstruation:
Die Menses kamen später und dauerten länger, die üblichen Symptome wie Kopfweh, nervöses Zucken, Krampfschmerzen, Schwäche waren schlimmer.
Abwärtszerren im Becken während der Menses, wie von Uterusprolaps.
Jucken in der Vagina nach den Menses, Schwellung der Schamlippen; Jucken der Genitalien während der Menses oder bei Flour.

Extremitäten

Rheumatische Gelenkschmerzen.
Jucken, oft brennendes Jucken der Haut an den Extremitäten; Pickel und Bläschen entstehen.
Zunehmende schmerzhafte Steifheit der Arme, Schultern und des Rückens, vom Vormittag bis in den späten Nachmittag. Besonders die Schultern sind extrem steif und starr und schmerzen bei Berührung; schlimmer morgens und abends; besser im Freien und beim Gehen.
Neuralgische Schmerzen in der Schulter, die in das Handgelenk und den Handrücken ausstrahlen.
Taubheit der Hände, mit klebrigem Gefühl.
Schmerzhafte Krämpfe in der rechten Hand, mit Steifheit und Taubheit des kleinen Fingers.
Die Finger sind dick, geschwollen, steif, starr, besonders morgens; auch am Nachmittag, mehr an der rechten Hand; ungeschickt und plump.
Fingerglieder geschwollen. Kleiner Finger entzündet und geschwollen.
Nach Verletzungen der Finger mit anhaltender Eiterung.
Nagelgeschwür, wenn die Eiterung beginnt.

Hüftgelenksentzündung; in den Eiterungsstadien der Koxarthrose.
Ischialgie.
Schmerzhafte Steifheit in den Oberschenkeln, am schlimmsten am frühen Abend.
Mattigkeit der Knie nach dem Gehen, für gewöhnlich in den Waden verspürt.
Die Innenseite des linken Knies ist sehr lahm, beim Bücken oder Schnellgehen.
Unterschenkel steif, schwach, berührungsempfindlich; Füße geschwollen und empfindlich.
Tiefe Geschwüre.
Margery Blackie sagt, dass Calcium sulfuricum-Menschen fast immer sehr kalte Füße haben, bei Hitze überall sonst am Körper. Kalter, übelriechender Fußschweiß. Es sind aber auch heiße, brennende Füße beobachtet worden, mit starken Brennen und Jucken der Sohlen.
(Vergleiche die beiden Komponenten des Kombinationsmittels CALCAREA und SULFUR
Schmerzende Hühneraugen; stechend, brennend.

Obere Extremitäten


Untere Extremitäten


Haut

Wunden (Schnitte, Prellungen, Quetschungen usw.) zeigen allgemein schlechte Heilungstendenz und neigen zur Eiterung.
Im Winter neigt die Haut dazu, nach dem Waschen rissig zu werden, besonders an den Händen.
Die meisten Hautbeschwerden sind durch Brennen, Jucken und sehr oft durch Eiterung gekennzeichnet.
Viele Hauptsymptome sind bereits beschrieben worden. Eine kurze zusammenfassende Aufzählung: Flechtenausschläge überall am Körper, Psoriasis, Lichen; Pemphigus foliaceus; Eiterpusteln, Akne; Ekzeme bei Kindern, Milchschorf; Furunkel, Karbunkel; eiternde Verbrennungen, Verbrühungen, Frostbeulen; Geschwüre, die dicken gelben oder blutigen Eiter absondern; Abszesse; eiternde Fisteln; Hidradenitis suppurative, Schweißdrüsenabszesse, besonders in den Achselhöhlen; Zellulitis, Phlegmone, Urticaria usw.
Der Teint kann blaß, gräulich oder bleifarben sein; nichtsdestotrotz kann die Haut auch ein rauhes, rotes Erscheinungsbild haben wie bei SULFUR.

Margery Blackie hält Calcium sulfuricum für "das beste aller Aknemittel, es sei denn, es gäbe starke Indikationen für ein anderes Mittel". Die Läsionen heilen langsam.

Fieber und Frost

Hitzewallungen, Pulsieren, pochende Hitze; als wäre er kurz vor einem Schweißausbruck, oder auch verbunden mit Schweiß. Hitzewallungen während des Essens.
Das Mittel hat mehrere Fälle von chronischem Wechselfieber mit abendlichem Frost geheilt.
Hektisches Fieber: durch Eiterbildung ausgelöst; bei Asthma und Husten; mit Brennen in den Fußsohlen.
Reichliches Schwitzen, durch die geringste Anstrengung; kalter und übelriechender Fußschweiß.

Schlaf

Schläfrig am Tage; wach in der Nacht. Schlaflosigkeit durch hartnäckige Gedanken und Unruhe.

Träume

Schreckträume, gefolgt von Krämpfen.
Träumt, hätte einen Krampf von Erschrecken; erwacht schreiend, sehr erschöpft.

BESONDERE HINWEISE

Bewährte Indikationen

Thema des Arzneimittels

Körperlich:


Psychisch:


Hinweise zur Signatur:


Symbolik, Mythologie, Analogien aus Literatur und Künsten:


VERWANDTE MITTEL

HEPAR SULFURIS; SILICEA TERRA

Komplementärmittel/Ergänzungsmittel

Folgemittel

Zyklen

Kollateralmittel/Vergleichsmittel

Antidote

Es antidotiert

QUELLEN

S.R. Phatak: Homöopatische Arzneimittellehre; Verlag Urban & Fischer; ISBN 3-437-56861-2
William Boericke: Handbuch der homöopathischen Arzneimittellehre; Verlag Narayana; ISBN 978-392-138384-1
Georgos Vithoulkas: Homöopathische Arzneimittel; Verlag Urban & Fischer; ISBN 978-3-437-55061-4
C.M. Boger: Synoptik Key; Similimum-Verlag; ISBN 3-930256-30-4

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